AG München zum Ballettunfall eines 125 KG schweren Senioren

Es gibt immer wieder gerichtliche Entscheidung, die ungewollte Kopfschütteln und/​oder ein verschmitztes Lächeln hervorrufen. So auch eine Entscheidung des Amtsgerichts München zum Schmerzensgeldanspruch eines 75 jährigen, der bei einem Körpergewicht von 125 KG einen Ballettunfall erlitt. Dieses ereignete sich wohl durch – juristisch gesprochen – unzweckmäßige Verwendung einer Ballettstange. Oder wie das AG München ausführte: Wenn ein 125 KG schwerer Senior eine Ballettstange wie einen Barhocker benutzt, ist dies zweckwidrig. Und wenn es aufgrund dieser zweckwidrigen Verwendung dann zu einer Verletzung kommt, haftet hierfür nicht derjenige, der die Ballettstange zur Verfügung gestellt hat. (Nach einer Meldung der beck online Redaktion vom 26.​05.​2014) Bei so klar gesprochenem Recht erübrigen sich weitere Kommentierungen!